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Kosten & Nutzen

Planspiel · Stand Oktober 2026

Was kostet so ein Cluster – und was bringt er?

Eine Rechnung zum Mitdenken: Was müsste man heute für die Technik hinter Project Reloaded neu ausgeben, was kostet der Betrieb im Monat, wie viel Büroarbeit könnte dieselbe Technik in einem Handwerksbetrieb übernehmen, wie viel Zeit bekommt eine Monteurs-Familie zurück, und wie lässt sich damit Geld verdienen?

Mit Vorlauf seit 2025Neupreise statt GebrauchtmarktSpannen statt ScheingenauigkeitFirma, Familie, NebenverdienstAnnahmen offen gelegt
~15.000 €Hardware neu, einmalig12.450 € – 17.700 €
~260 €Betrieb pro MonatAbos, Strom, Webserver
~37 %Bürozeit im PlanspielSpanne 25–45 %
~22 hpro Monat für eine FamiliePlanspiel Monteurs-Haushalt

Nur ein Planspiel

Alle Zahlen sind Schätzungen mit gerundeten Endkundenpreisen vom Oktober 2026, keine Angebote und keine Messung. Sie zeigen Größenordnungen. Wer es genau wissen will, misst nach (siehe unten). Gebraucht gekauft ist dieselbe Technik deutlich günstiger zu haben.

Vorlauf · Bevor der erste Rechner lief

Die Vorarbeit, die in keiner Rechnung steht

Hardware und Abos lassen sich beziffern. Der größte Posten taucht in keiner Rechnung auf: über ein Jahr Denkarbeit auf GitHub. Fünf Generationen des Clusters, jede ein neuer Anlauf mit den Lehren aus dem vorigen. Erst dadurch konnte gebaut werden, was heute läuft.

80+Repositoriesseit August 2025
5GenerationenCluster v1 bis v5
45Spiegelfremder Shop-Systeme zum Lernen
14Monate Vorlaufbis zum gemeinsamen Repository
Aug 2025Die ersten Repositories. E-Book-Agent, Plattform-Doku und Docker-Stacks: die ersten Versuche, Ideen als Code und Text festzuhalten.
Feb 2026Das Grundgerüst. An einem Wochenende entstehen die Repositories für Infrastruktur, Automationen, Smart Home und Wissen, dazu der Kern des eigenen Shops. Über 30 alte Shop-Systeme werden als Lern- und Vergleichsmaterial gespiegelt. Die frühen Cluster-Stände v1 und v2 werden in einem Archiv gesichert.
Mär 2026Cluster v3: die Architektur. Der erste durchdachte Bauplan: Rechner, Netze, Rollen. Daneben entsteht der erste KI-Arbeitsplatz.
Apr 2026Cluster v4 und v5. v4 heißt „Neubau Cluster“, eine Woche später folgt v5 mit eigener Steuerung und je einem Repository pro Fabrik: Trading, Social Media, Software-Werkstatt (RefactorCo), E-Book, Marketing. Dazu kommt die vollständige Cluster-Dokumentation als Wissens-Tresor.
Mai–Jul 2026Gedächtnis und Architekt. Ein Wiki, das sich selbst scannt, eine gemeinsame Wissensschicht für Mensch und KI, der Architekt als zentraler Planer und drei weitere Fabriken für Vertrieb, Finanzen und Kundengewinnung.
Jul–Aug 2026Die Kommandozentrale. Die Zentrale auf dem neuen Hauptrechner, ein Katalog mit Fachwissen für die Agenten, ein Prüfstand mit zwölf weiteren Shop-Systemen und Werkzeuge für den Shop-Umzug.
Okt 2026Alles in einem Repository. Was über 14 Monate gewachsen ist, wird in ein zentrales, geprüftes Repository zusammengeführt. Die alten bleiben unverändert als Archiv erhalten.

Auch auf GitHub arbeitet KI mit

Für die Arbeit an den Repositories hilft zusätzlich GitHub Copilot, die KI von GitHub. Bei ausgewählten Änderungen schaut sie als weiterer, unabhängiger Gutachter drüber. Wer etwas baut, bewertet es nicht allein.

1 · Einmalig

Die Hardware, neu gekauft: rund 15.000 €

Fünf Bausteine: ein Rechner mit KI-Grafikkarte für das eigene Sprachmodell, ein Speicherrechner, ein Reserverechner, ein kleiner Netzrechner und das Netz selbst.

KI-RechenknotenDesktop-Prozessor mit 16 Kernen, 64 GB DDR5, KI-Grafikkarte mit 32 GB, 2 TB NVMe, 10-Gbit-Karte
4.700 €–7.400 €davon Grafikkarte 2.150–4.850 €
Speicher- und Dienste-Knoten16 Kerne, 64 GB DDR5, 4 × 8 TB NAS-Festplatten (doppelt gespiegelt), 2 × NVMe
3.400 €–4.200 €Dateien, Dokumente, Fotos, Sicherungen
Zweiter Rechenknoten16 Kerne, 64 GB DDR5, NVMe, ohne Grafikkarte
2.200 €–2.800 €Ausfallreserve für die Maschinen
Netz, WLAN und USVGateway, 10-Gbit-Switch, 5 WLAN-Access-Points, unterbrechungsfreie Stromversorgung, Kabel und Module
1.500 €–2.400 €ohne das läuft nichts
NetzknotenLüfterloser Mini-PC, 8 Kerne, 32 GB, mehrere Netzwerkanschlüsse
650 €–900 €Firewall und Namensauflösung
Summe12.450 € – 17.700 € Mitte ~15.000 €
untere Schätzungobere Schätzung
🧠

Die Grafikkarte ist der Hebel

Für ein gutes eigenes Sprachmodell braucht es 24–32 GB Grafikspeicher. Eine Profikarte mit 32 GB kostet derzeit ab rund 2.150 €, die schnellste Spielerkarte mit 32 GB ab rund 4.850 €.

📈

Speicherkrise 2026

Arbeitsspeicher kostet derzeit ein Vielfaches des Vorjahres, Festplatten sind deutlich teurer geworden. Allein 64 GB DDR5 liegen bei rund 900 €. Auch der echte Cluster fährt deshalb mit angezogener Handbremse: Die Workstations node-3 und node-4 sind für 256 GB gebaut und laufen erst ab 128 GB mit voller Leistung. In node-3 stecken heute 64 GB.

♻️

Klein anfangen geht

Ohne eigene KI-Grafikkarte und ohne Reserverechner läuft der Kern schon. Dann rechnen die Modelle beim Vertragsanbieter, und die Hardware kostet etwa die Hälfte.

2 · Jeden Monat

Der Betrieb: rund 260 € im Monat

Die Abos sind Fixkosten: Bezahlt wird Verfügbarkeit, nicht der einzelne Token. Danach kommt der Strom, der am leichtesten unterschätzt wird.

Strom rund um die UhrKI-Assistent für die BauarbeitToken-Paket für die AgentenZweitprüferWebserver und DomainKleinkram über API~260 €pro Monat
Strom rund um die Uhr300–450 W Dauerlast × 0,30 €/kWh: 65–100 €
KI-Assistent für die BauarbeitAbo, z. B. Claude Max: 90–100 €
Token-Paket für die AgentenPauschale, z. B. MiniMax: ~50 €
Zweitprüferkleines zweites KI-Abo: ~20 €
Webserver und Domaingemieteter Server außer Haus: ~10 €
Kleinkram über APIEinbettungen, kleine Modelle: 2–8 €
Freie Modellenur für Vorarbeit ohne heikle Daten: 0 €

Das ergibt rund 3.100 € im Jahr. Wer statt eines großen Abos ein kleineres nimmt oder mehr auf der eigenen Grafikkarte rechnen lässt, spart am meisten.

3 · Planspiel Annahmen, keine Messung

Wenn der Cluster in einem Handwerksbetrieb arbeitet

Angenommen ist ein SHK-Betrieb mit etwa 15 Beschäftigten und 2,5 Bürostellen. Gerechnet wird nur mit dem, was die Technik im vollen Betrieb leistet: die Fabriken, Friday für die Arbeit und Monday für Papier und Post. Was noch fehlt, ist bewusst nicht eingerechnet.

E-Mail und SchriftverkehrEntwürfe der Assistentinnen, Brief auf Zuruf mit Adresse aus den Unterlagen
7,5 %50 % von 15 % der Bürozeit
Rechnung, Mahnung, BelegeBelegsammlung und Vorbereitung für den Steuerberater
4,5 %30 % von 15 % der Bürozeit
Post, Scans, Ablage, FristenDokumentenarchiv mit KI: einsortieren, Fristen erkennen, Vorgänge verknüpfen
7,0 %70 % von 10 % der Bürozeit
Stundenzettel, LohnvorbereitungEntwurf aus Kalender und Baustellen, Pausen- und Zeitkontoprüfung
4,0 %50 % von 8 % der Bürozeit
Marketing, Webseite, Social MediaTexte, Beiträge und Pflege der Webseite
3,8 %75 % von 5 % der Bürozeit
Termine und EinsatzplanungTagesmappe, Material, Wege – planen bleibt Mensch
3,0 %20 % von 15 % der Bürozeit
Rückfragen der MonteureHandy-App: Fehlercodes, Handbücher, Baustellenakte
3,0 %60 % von 5 % der Bürozeit
Telefon und KundenanfragenAnfragen vorbereiten – telefonieren bleibt Mensch
2,3 %15 % von 15 % der Bürozeit
Angebote und KalkulationHerstellerwissen – Kalkulation mit Großhandelspreisen fehlt noch
1,8 %15 % von 12 % der Bürozeit
Bürozeit, die der Cluster übernimmt~37 % ≈ 0,9 Stellen, Spanne 25–45 %
übernimmt der Clusterbleibt beim MenschenBalkenlänge = Anteil an der Bürozeit
4 · Rechnung im Basisfall

Unterm Strich: +20.000 bis +35.000 € im Jahr

Das Büro kostet im Beispiel rund 120.000 € im Jahr (2,5 Stellen zu je etwa 48.000 € Arbeitgeberkosten). Von der Ersparnis gehen Betrieb, Betreuung und neue, gewerbliche Hardware ab. Alle Werte in Tausend Euro pro Jahr.

+44 T€Ersparnis Büro30–54+9 T€Agentur entfällt6–12, falls bisher−5 T€BetriebAbos, Strom: 4–6−12,5 T€BetreuungWartung, Updates: 10–15−4 T€Hardware neu15–25 T€ auf 5 Jahre+31,5 T€Ergebnis+20 bis +35

So ist es gemeint

  • Die Ersparnis zeigt sich zuerst als freie Zeit: keine Rückstände, schnellere Post, weniger Rückfragen. Kündigungen sind nicht der Weg.
  • Die Einführung dauert etwa drei bis sechs Monate.
  • Für eine Firma ist die Hardware gewerblich und ausfallsicher gerechnet (15.000–25.000 €) und auf fünf Jahre verteilt.

Die Unsicherheit

  • Die Agentur zählt nur, wenn Webseite und Social Media bisher eingekauft wurden. Ohne sie bleiben rund +22.500 €.
  • Die Ersparnis schwankt zwischen 30.000 und 54.000 €. Das ist mehr als alle Kosten zusammen.
  • Mit Kalkulation und E-Rechnung läge der Anteil eher bei 45–55 %.
5 · Planspiel, die andere Seite Annahmen, keine Messung

Wenn der Cluster einer Monteurs-Familie hilft

Jetzt andersherum: kein Betrieb, sondern ein Haushalt. Einer arbeitet als Monteur, abends wartet der Papierkram. Dazu kommen Post, Ämter, Krankenkasse, vielleicht die Pflege eines Angehörigen, das Haus und die Steuer. Gerechnet wird in Stunden pro Monat.

Feierabend-PapierkramStundenzettel-Entwurf, Tagesmappe für morgen, Baustellenfotos einsortieren
4,8 h60 % von 8 h im Monat
Post, Scans, Ablage, Fristenscannen – den Rest erledigt Monday: einsortieren, Fristen, Vorgänge
4,2 h70 % von 6 h im Monat
Ämter, Krankenkasse, PflegeStand der Unterlagen auf Zuruf, Zeitstrahl je Person, Erinnerung vor Fristen
2 h40 % von 5 h im Monat
Briefe, Kündigungen, AnträgeBrief auf Zuruf: Adresse aus den Unterlagen, Entwurf zum Prüfen
2,4 h60 % von 4 h im Monat
Termine und FamilienorganisationKalender lesen, erinnern, Unterlagen zum Termin dazulegen
1 h25 % von 4 h im Monat
Suchen: Vertrag, Nummer, AdresseKontaktverzeichnis aus allen Unterlagen, Suche in Alltagssprache
2,4 h80 % von 3 h im Monat
Steuer und BelegeBelege sammeln, Fahrten und Arbeitsmittel vorbereiten
1,5 h50 % von 3 h im Monat
Haus und EnergieZählerstände, Wärmepumpe und PV im Blick, Fehlercodes mit Handbuch
1,2 h40 % von 3 h im Monat
Fotos und Erinnerungennach Ereignis und Person sortieren, Doppelte finden
1,8 h60 % von 3 h im Monat
Verträge und TarifeLaufzeiten und Kündigungsfristen im Blick, Vergleich vorbereiten
1,2 h40 % von 3 h im Monat
Zeit zurück pro Monat~22 Stunden von ~42 h · Spanne 15–25 h
übernimmt der Clusterbleibt bei der FamilieBalkenlänge = Stunden im Monat
~5 hpro Wocheein freier Abend und ein halber Samstag
~270 him Jahr≈ 34 Arbeitstage
0verpasste Fristendas Ziel, nicht das Versprechen
1 Satzstatt Ordner wälzen„Such mir die Nummer der Kasse raus“

Was nicht in Stunden steht

  • Keine Frist mehr verpassen: Widersprüche gegen Bescheide, Kündigungsfristen und Mahnungen haben feste Tage.
  • Vergessene Abos und Verträge fallen auf, bevor sie sich verlängern.
  • Die Steuer wird vollständiger, wenn Fahrten und Arbeitsmittel das ganze Jahr über gesammelt werden.
  • Abends nicht mehr suchen müssen: Ruhe ist auch etwas wert.

Ehrlich gerechnet

  • In Euro rechnet sich ein voller Cluster für eine Familie allein nicht. Er rechnet sich in Zeit und Ruhe.
  • Für den Familienteil reicht ein kleiner Einstieg: ein Rechner für das Archiv und ein Modell mit Vertrag. Wer private Unterlagen ganz im Haus halten will, braucht die eigene Grafikkarte.
  • Alles bleibt Entwurf: Briefe, Anträge und Termine prüft und verschickt der Mensch.
6 · Planspiel, die dritte Seite Annahmen, keine Messung

Damit Geld verdienen: vom Taschengeld bis zur Selbstständigkeit

Was die Fabriken herstellen, lässt sich auch verkaufen. Drei Stufen, je nachdem, wie viel Zeit man hineinsteckt: aus Spaß an der Freude, nebenberuflich oder als eigenes Geschäft. Die Messlatte sind die rund 260 € Betriebskosten im Monat. Erst was darüber liegt, ist verdient.

A

Taschengeld aus Spaß

2–5 h pro Woche
50–300 € im Monat
  • E-Books und Ratgeber aus der Buch-Fabrik
  • eigene 3D-Druck-Teile im eigenen Shop
  • einzelne Shop-Plugins zum Kauf
Deckt anfangs eher die Stromrechnung des Clusters. Die 5 Stunden pro Woche aus dem Planspiel Familie reichen dafür.
B

Nebenberuflich

8–10 h pro Woche
500–1.500 € im Monat
  • Shop-Doktor: alte Onlineshops sanieren und auf neue PHP-Versionen bringen, als Festpreis-Paket
  • Webseiten und kleine Apps für Vereine und Kleinbetriebe
  • Shop-Lizenzen mit Support, Beiträge und Kampagnen für kleine Betriebe
Gewerbe anmelden, meist als Kleinunternehmer. Ein bis zwei Aufträge im Monat tragen das.
C

Selbstständig

Vollzeit
4.000–8.000 € Umsatz/Monat
  • Digitales Büro für Handwerksbetriebe: Box im Betrieb, Einrichtung und Betreuung
  • Einrichtung je Betrieb einmalig, dazu eine Monatspauschale
  • Rechnung aus dem Planspiel Firma: Der Betrieb spart mehr, als er zahlt
Etwa 6–10 betreute Betriebe. Das ist Umsatz, nicht Gewinn: Krankenkasse, Rente, Versicherung, Hardware und Rücklagen gehen davon ab.

Was die Fabriken dazu beitragen

FabrikWas sich daraus verkaufen lässtStufe
Buch-FabrikFachbücher und Ratgeber als E-Book und gedruckt auf BestellungA
Shop-Softwareeigener Shop, Plugins und Editionen, Shop-Demo als Schaufenster – der Shop selbst ist ein Produkt von RefactorCoA–B
RefactorCo, die Software-WerkstattShops und Webseiten sanieren, neu gestalten, Apps bauenB
Marketing und Social MediaTexte, Beiträge und Kampagnen für kleine BetriebeB
Friday und MondayBüro, Post und Baustelle für einen HandwerksbetriebC
Tradingbewusst nicht eingerechnet: Verlustrisiko, kein planbares Einkommen–

Vor dem ersten Euro klären

  • Gewerbe anmelden, sobald regelmäßig verkauft wird. Beim Finanzamt die Kleinunternehmerregelung prüfen: Sie gilt bis 25.000 € Umsatz im Vorjahr und 100.000 € im laufenden Jahr.
  • Wer angestellt ist, spricht vorher mit dem Arbeitgeber und tritt im eigenen Fach nicht gegen ihn an.
  • Impressum, Datenschutz, Widerrufsrecht und eine Haftpflicht für Dienstleistungen gehören dazu.
  • Mit KI erstellte Bücher und Bilder ehrlich kennzeichnen, Rechte an Vorlagen beachten.

Ehrlich gerechnet

  • Stufe A trägt anfangs eher einen Teil der Betriebskosten als einen Gewinn.
  • In Stufe B ist die eigene Stunde die Rechengröße: 1.500 € bei 40 Stunden im Monat sind rund 37 € pro Stunde, vor Steuern.
  • Stufe C ist ein echtes Unternehmen. Es braucht Ausfallsicherheit, Erreichbarkeit, Verträge und eine eigene Absicherung.
  • Die Fabriken nehmen Arbeit ab, verkaufen aber nichts von allein. Kundschaft gewinnen bleibt Handarbeit.

Keine Steuer- oder Rechtsberatung. Grenzen und Pflichten vor dem Start beim Finanzamt, bei der IHK bzw. Handwerkskammer oder einer Steuerberatung bestätigen lassen.

7 · Planspiel, die ganze Kette Annahmen, keine Messung

Leichter arbeiten, Zeit gewinnen, eine eigene Fabrik wachsen lassen

Der Umkehrschluss aus den drei Planspielen: Ein Monteur nutzt Friday auf der Arbeit und Monday zu Hause. Die Arbeit läuft leichter, der Feierabend wird freier. Einen Teil der gewonnenen Zeit steckt er in eine eigene Fabrik, die nebenbei ein Einkommen aufbaut – erst ein Produkt, dann viele.

Fridayauf der ArbeitApp statt Zettel: Stundenzettel, Tagesmappe, Baustellenfotos, Ventile per Foto
Mondayzu HausePost, Fristen, Briefe: rund 22 h im Monat zurück (Planspiel 5)
~5 hpro Woche frei~2 h bleiben bei der Familie, ~3 h gehen an die Fabrik
1 E-Bookpro Wochedie 3 Stunden als Ideengeber und Lektor der Buch-Fabrik

Ein E-Book in einer Woche: vom ersten Wort bis marktfertig

Richtwert für die Buch-Fabrik im Regelbetrieb. Die Fabrik arbeitet nebenher, meist nachts. Der Mensch entscheidet, liest und gibt frei – zusammen rund drei Stunden.

TagWas die Fabrik machtWas der Mensch macht
1Recherche, Blick auf ähnliche Bücher, Vorschlag für Zielgruppe und GliederungThema wählen, Gliederung freigeben · 30 min
2–3Rohfassung Kapitel für Kapitel, Fakten und Quellen prüfen–
4–5Lektorat: Stil, Wiederholungen, zweiter Faktenchecklesen, anmerken, eigene Erfahrung einbringen · 90 min
6Satz als E-Book und Druck-PDF, Cover, Klappentext, StichwörterCover und Text abnehmen · 30 min
7Shop-Eintrag und Händler-Upload vorbereiten, Beiträge für Social MediaPreis festlegen, veröffentlichen · 30 min

Hochskalieren: aus einem Produkt werden viele

Die Fabrik ist der Faktor 1: ein Produkt pro Woche. Skaliert wird nicht mit mehr eigener Zeit, sondern mit mehr Produkten aus derselben Arbeit.

StufeZeit pro WocheNeu pro Wochenach 12 MonatenErtrag im Monat danach
1 · Ein Produkt
ein E-Book
~3 h1 Titel~45 Titel225–675 €
2 · Ein Manuskript, vier Formate
E-Book, Druck auf Bestellung, Hörbuch, Englisch
~4 h1 Titel in 4 Formaten~45 Titel, ~180 Produkte450–1.350 €
3 · Mehrere Linien
Buchserien, Shop-Plugins, 3D-Teile, Social-Media-Fabrik als Schaufenster
8–10 h
= Stufe B oben
3–4 Produkte und Beiträge150+ Produkte1.000–2.500 €
Monat 3~12 Titel60–180 € im Monat, Betriebskosten noch nicht gedeckt
Monat 6~23 Titel115–345 € – die 260 € Betrieb sind ungefähr drin
Monat 12~45 Titel225–675 € im Monat
Monat 24~90 Titel450–1.350 € im Monat

Stufe 1 über die Zeit. Annahme: im Schnitt 5–15 € Ertrag je Titel und Monat nach Händleranteil, rund 45 Arbeitswochen im Jahr. Vier Formate zählen beim Ertrag doppelt, nicht vierfach, weil sie sich Leser teilen.

Ein Fabrik-Produkt, das es schon gibt

Der eigene Webshop ist ein Produkt von RefactorCo, der Software-Werkstatt: Sie hat die alte Shop-Software auf aktuelles PHP gebracht und ein Plugin-System, Lizenz-Editionen und eine ERP-Anbindung gebaut. Die öffentliche Shop-Demo ist das Schaufenster dazu. Was hier für E-Books und Social Media gerechnet wird, ist beim Shop schon passiert: eine Fabrik, ein fertiges Produkt.

Die zweite Fabrik: Social Media – von einem Kanal auf hundert

Das E-Book-Beispiel ist auf 1 gerechnet: ein Produkt, ein Mensch, ein Kanal. Die Social-Media-Fabrik ist als komplette Kanal- und Kontoverwaltung gedacht – für TikTok, YouTube, Twitch, Instagram und weitere Plattformen, mit einer Abo-Verwaltung dahinter. Was bei einem Kanal anfängt, soll auf 100 Kanäle über ganze Genres wachsen.

1Kanalder Start, wie das eine E-Book
10Kanäleein Genre, mehrere Plattformen
100Kanäleganze Genres, ausgewertet und bespielt
1Menschgibt Richtung und Freigabe
BausteinWas er machen soll
Marktforschung und AnalyseGenres, Trends und Wettbewerb auswerten, Zahlen je Kanal und Beitrag, daraus Themen ableiten
BeiträgeTexte und Bilder erstellen, planen und zur richtigen Zeit veröffentlichen
KurzvideosHochkant-Clips für die schnellen Plattformen, aus Büchern, Themen und Beiträgen
Videos bis 30 Minutenlängere Videos mit Bild, Ton und Schnitt
Audio und HörspieleSprecherstimmen, Ton und Musik – vom Hörbuch zum E-Book bis zum Hörspiel
Kanal- und Abo-VerwaltungKonten, Zeitpläne, Abonnenten und Mitgliedschaften an einer Stelle; für die Planung gibt es fertige Open-Source-Werkzeuge wie Postiz
SEO-Marketingnoch nicht gebaut: eigene Ausbaustufe, vielleicht eine eigene Fabrik

Zielbild für den fertig ausgebauten Cluster, die Fabrik ist im Aufbau. Für Social Media sind keine Erträge eingerechnet. Jeder Kanal braucht ein eigenes, echtes Konto. Plattformen verlangen die Kennzeichnung von KI-Inhalten und gehen gegen automatisierte Massenkonten vor. Reichweite lässt sich nicht planen, nur erarbeiten.

Wo die Hebel liegen

  • Der Katalog arbeitet weiter: Er wächst gleichmäßig, der Ertrag stapelt sich. Jeder Titel verkauft auch in der Woche, in der man Pause macht.
  • Formate: ein Manuskript, vier Produkte.
  • Serien: Wer Band 1 mag, kauft Band 2. Eine Reihe zu einem Fachgebiet wächst schneller als lauter Einzeltitel.
  • Sichtbarkeit: Build in Public. Das Bauen selbst ist der Stoff, aus dem die Social-Media-Fabrik Beiträge macht.

Ehrlich gerechnet

  • 5–15 € je Titel ist ein Durchschnitt: Viele Titel verkaufen kaum, wenige tragen den Rest. Ohne Nische und Qualität bleibt es bei Stufe 1.
  • Die Händler sind voll mit KI-Büchern. Plattformen verlangen Angaben zum KI-Einsatz und bremsen Massenware. Ein Buch pro Woche, sauber gemacht, ist das Gegenteil von Masse.
  • Die Fabrik ersetzt kein Fachwissen. Ein Monteur schreibt am besten über das, was er kennt: Heizung, Wärmepumpe, Werkzeug, Baustelle.
  • Die gewonnenen Stunden gehören zuerst der Familie. Die Fabrik bekommt den Teil, der übrig bleibt. Gewerbe, Steuer und Arbeitgeber wie in Planspiel 6 vorher klären.
8 · Planspiel, der fertige Cluster Annahmen, keine Messung

Vollgas: Wie lange bis 10.000 € im Monat?

Der Blick nach vorn, auf den Tag, an dem alles steht: node-4 ist da, node-5 auch, Sicherung und Firewall sind sauber getrennt, alle Fabriken sind umgezogen, jeder Rechner ist voll bestückt. Ab dann gibt es nur noch eine Marschrichtung: wachsen. Viele Dinge gleichzeitig, vom E-Book über Kanäle und Hörspiele bis zu Shop, Apps und dem Cluster selbst als Produkt, und das Ganze hochskaliert. Die Frage dahinter: Wie lange dauert es, bis im Monat 10.000 € übrig bleiben?

Monat 0Cluster fertigab hier läuft die Uhr
8 LiniengleichzeitigBücher, Kanäle, Hörspiele, Influencer-Content, Shop, Apps, Cluster-Produkte, 3D-Druck
1 → 100Faktorso viel mehr stellen die Fabriken her
10.000 €Ziel im MonatÜberschuss nach Betriebskosten, vor Steuern

Warum es den Cluster gibt

Schon in den ersten Bauplänen stand eine feste Reihenfolge: Standbein 1 sind E-Books, Standbein 2 Social Media und Medien, Standbein 3 war Trading. Der Webshop lief als Nebenlinie – heute ist er das erste fertige Produkt der Software-Werkstatt. Dazu ein Satz aus dem ersten Einkommensplan, der bis heute gilt:

Der Cluster selbst verdient kein Geld. Er ist die Fabrikhalle. Geld bringen nur Produkte, die ihn verlassen. Trading ist inzwischen kein Ertragspfeiler mehr: Im eigenen Test schlug die Strategie das einfache Halten nicht.

Acht Linien, die Geld bringen können

LinieWomit verdient wird
E-BooksDie Buch-Fabrik ist im Prinzip eine Druckerei: Ratgeber, aber auch große Fachbücher und Nachschlagewerke mit bis zu 40 Kapiteln und je 20.000 Wörtern. Daraus werden E-Book, Druck auf Bestellung, Hörbuch und die englische Fassung – wie in Planspiel 7
Aufbau-KanäleVideos, die zeigen, wie etwas entsteht: der Cluster, die Fabriken, der Shop, die Apps – gesprochen und gezeigt von einer KI-Figur, nicht mit eigenem Gesicht. Geld bringen Werbung, Partnerlinks zu Hardware und Werkzeugen, später Sponsoring und Mitgliedschaften, dazu Workshops, Vorlagen und Bauanleitungen
Geschichten und HörspieleScience-Fiction und andere Reihen als Hörspiel. Auf TikTok laufen Häppchen von 90 Sekunden und mehr: Sie bringen Schauzeit, und wer dranbleibt, kommt wieder. Im TikTok-Shop gibt es passend zur Geschichte etwas dazu – das Buch, das Hörbuch, ein Fanartikel. Auf YouTube läuft die ganze Folge am Stück, ohne Pausen
Influencer-ContentKI-Figuren mit eigenem Profil und Abo-Bereich auf Creator-Plattformen: Bilder, Videos, Nachrichten für zahlende Abonnenten
Shop-SoftwareDer Shop wird freigegeben: Kern frei, Geld über Support-Lizenz, Plugins, Einrichtung, Umzug von alten Shops und betreutes Hosting
AppsDie Software-Werkstatt baut Handy-Apps: eigene kleine Apps mit Abo oder Kauf im App-Store, dazu Apps im Auftrag für Vereine und Kleinbetriebe
Cluster-ProdukteWas im Cluster für den eigenen Bedarf entsteht, wird selbst zum Produkt: Friday als App für Monteure im Abo, der ganze Cluster als Paket für einen Betrieb – Einrichtung einmalig, dazu eine Monatspauschale. Für Privatleute ein kleineres Heim-Paket zum Aufstellen zu Hause, dazu Bauanleitung, Vorlagen und Workshops für alle, die selbst bauen wollen
3D-Druckeigene Teile im eigenen Shop

Was „Faktor“ heißt: so viel kommt neu dazu

Faktor 1 ist der Grundbetrieb: ein Mensch mit 9–14 Stunden pro Woche, also knapp 2–3 Stunden am Tag, alle Linien laufen klein. Faktor 10 heißt: Die Fabriken stellen zehnmal so viel her. Der Mensch liest dann nicht mehr alles selbst, sondern prüft Stichproben, gibt frei und betreut Kunden.

FaktorE-Books pro WocheKanäleKI-FigurenShop-SoftwareAppsBetrieb im Monat
Faktor 11 Titel1 Aufbau-, 1 Geschichten-Kanal1 Figur1 Plugin, 1 Kunde im Monat1 App im Monat1 Betrieb im Jahr400 €
Faktor 1010 Titel2 Aufbau-, 8 Geschichten-Kanäle10 Figuren4 Plugins, 3 Kunden im Monat5 Apps, 1 Auftrag im Quartal3 Betriebe im Jahr1.100 €
Faktor 2020 Titel3 Aufbau-, 17 Geschichten-Kanäle20 Figuren6 Plugins, 5 Kunden im Monat10 Apps, 1 Auftrag im Monat4 Betriebe im Jahr2.000 €
Faktor 5050 Titel*5 Aufbau-, 45 Geschichten-Kanäle50 Figuren8 Plugins, 6 Kunden im Monat20 Apps, 2 Aufträge im Monat5 Betriebe im Jahr4.500 €
Faktor 100100 Titel*5 Aufbau-, 95 Geschichten-Kanäle100 Figurenwie Faktor 50 – mehr Kunden betreut einer nicht30 Apps, 2 Aufträge im Monatwie Faktor 508.000 €

* Amazon nimmt höchstens drei neue Titel am Tag an, also gut 20 pro Woche. Alles darüber geht über weitere Händler und den eigenen Shop. 3D-Druck wächst von 1 auf bis zu 20 Teile pro Woche, ab Faktor 50 mit einem zweiten Drucker. Der Betrieb wächst mit: zugekaufte Rechen- und Grafikleistung für Videos, Sprecherstimmen, Store-Gebühren, Buchhaltung, Versicherung, ab Faktor 50 bezahlte Hilfe für Lektorat und Support.

Zeitaufwand: so viel Mensch steckt drin

Die Fabriken stellen her, der Mensch entscheidet. Gerechnet mit 5 Arbeitstagen pro Woche. Ab Faktor 50 kommt bezahlte Hilfe für Lektorat und Support dazu – ihre Kosten stecken schon im Betrieb.

FaktorFreigeben und StichprobenKunden und SupportKanäle, Geschichten, FigurenPlanen und SteuernHelferZusammen pro Woche
Faktor 13–4 h3–4 h2–4 h1–2 h–9–14 h
2–3 h am Tag
Faktor 108–10 h6–8 h4–6 h3–4 h–21–28 h
4–5,5 h am Tag
Faktor 2012–15 h10–12 h6–8 h4–6 h–32–41 h
6,5–8 h am Tag
Faktor 5014–16 h12–14 h8–10 h6–8 h20–40 h40–48 h
8–9,5 h am Tag
Faktor 10014–16 h14–16 h10–12 h6–8 h40–80 h44–52 h
9–10,5 h am Tag

Freigeben: Themen wählen, Stichproben lesen, Cover, Folgen, Videos und Figuren abnehmen. Kunden: Anfragen, Einrichtung, Umzüge, App-Aufträge, Betriebe mit dem Cluster-Paket. Kanäle: Richtung vorgeben, Kommentare und Nachrichten im Blick behalten. Bei 10.000 € im Monat und Faktor 20 sind das rund 63 € je eigener Stunde, vor Steuer.

Je größer, desto weniger bringt das einzelne Produkt

Zehnmal so viel herstellen heißt nicht zehnmal so viel verdienen. Die Nischen werden dünner, eigene Titel und Kanäle nehmen sich gegenseitig Publikum weg, Plattformen bremsen Massenware, und Kunden von Shop, Auftrags-Apps und Cluster-Paketen brauchen Betreuung, die nicht mitwächst. Geschichten-Kanäle und KI-Figuren in verschiedenen Genres wachsen am längsten mit; Aufbau-Kanäle gibt es nur wenige, weil es nur einen Cluster gibt.

LinieFaktor 1 nach 12 Monaten
vorsichtig – mittel – gut
Wirkung bei Faktor
1 / 10 / 20 / 50 / 100
E-Books450 € – 900 € – 1.400 €1 / 5 / 7 / 8 / 8
Aufbau-Kanäle100 € – 300 € – 700 €1 / 2 / 3 / 4 / 4
Geschichten und Hörspiele50 € – 400 € – 1.200 €1 / 6 / 9 / 14 / 18
Influencer-Content0 € – 300 € – 1.000 €1 / 6 / 9 / 14 / 18
Shop-Software300 € – 800 € – 1.500 €1 / 4 / 6 / 8 / 9
Apps100 € – 500 € – 1.200 €1 / 5 / 8 / 12 / 14
Cluster-Produkte0 € – 1.000 € – 2.000 €1 / 3 / 4 / 5 / 5
3D-Druck50 € – 150 € – 300 €1 / 4 / 6 / 8 / 8
zusammen1.000 € – 4.400 € – 9.200 €wirkt wie 1 / 4,3 / 6,3 / 8,5 / 9,5
0612182430364248Monate ab „Cluster fertig“ bis 10.000 € Überschuss im MonatFaktor 1vorsichtig: nie →33Faktor 109Faktor 208Faktor 5011Faktor 10014
Spanne von „gut“ bis „vorsichtig“mittlere AnnahmeFaktor 1
FaktorBetrieb im MonatÜberschuss nach 12 Monatennach 24 Monaten10.000 € erreicht – vorsichtigmittelgut
Faktor 1
wirkt wie 1
400 €4.000 €7.700 €nie33 Monate (~3 J.)14 Monate
Faktor 10
wirkt wie 4,3
1.100 €16.100 €32.500 €34 Monate (~3 J.)9 Monate5 Monate
Faktor 20
wirkt wie 6,3
2.000 €19.700 €44.500 €25 Monate (~2 J.)8 Monate6 Monate
Faktor 50
wirkt wie 8,5
4.500 €14.900 €50.500 €27 Monate (~2 J.)11 Monate7 Monate
Faktor 100
wirkt wie 9,5
8.000 €6.600 €44.200 €34 Monate (~3 J.)14 Monate9 Monate

Überschuss = Ertrag nach Händler- und Plattformanteil minus Betrieb, mittlere Annahme.

Woher das Geld bei Faktor 20 nach zwei Jahren kommt

Ertrag im Monat je Linie, mittlere Annahme, vor Abzug des Betriebs.

E-Books10.800 € · 23 %Aufbau-Kanäle1.500 € · 3 %Geschichten und Hörspiele6.200 € · 13 %Influencer-Content4.600 € · 10 %Shop-Software8.200 € · 18 %Apps6.800 € · 15 %Cluster-Produkte6.800 € · 15 %3D-Druck1.500 € · 3 %

Was der Cluster als Produkt kosten könnte

Richtwerte im Planspiel, keine Preisliste. Der Preis liegt zwischen dem, was Einrichtung und Betreuung kosten, und dem, was der Cluster spart. Der Kunde soll sichtbar mehr behalten, als er zahlt.

PaketEinmaligLaufendWas dahintersteht
Betrieb, Kauf25.000–35.000 €
Hardware und Einrichtung
900–1.400 € im Monat
Betreuung und Updates
Für den Betrieb aus Planspiel 3 mit 2.500–4.500 € Ersparnis im Monat. Nach etwa ein bis zwei Jahren wieder drin.
Betrieb, Miete0–5.000 €1.300–2.000 € im Monat
36 Monate
Die Box bleibt Eigentum des Anbieters. Leichter zu entscheiden, laufender Ertrag statt Einmalzahlung.
Zu Hause, klein1.500–3.000 € Hardware
dazu 800–1.500 € Einrichtung
29–49 € Fernwartung
plus eigenes KI-Abo
Mini-PC und Speicher, Assistenz für Post und Fristen, eine Fabrik, Modelle über ein Abo. Für Arbeitserleichterung und ein kleines Nebeneinkommen.
Zu Hause, groß~7.500 € Hardware
dazu 1.500–3.000 € Einrichtung
49–99 € FernwartungHalbe Ausbaustufe dieses Clusters mit eigener KI-Grafikkarte.
Selbst bauenBuch 19–39 €
Vorlagen 99–199 €, Workshop 199–499 €
–Bauanleitung, Vorlagen und Workshop für alle, die selbst bauen. Verkauft sich über die Aufbau-Kanäle, ohne Betreuung je Haushalt.

Zu Hause bezahlt sich der Cluster vor allem in Zeit: rund 22 Stunden im Monat aus Planspiel 5. Das Nebeneinkommen liegt anfangs bei 50–300 € im Monat (Planspiel 6), der Betrieb kostet 100–260 €. Er trägt sich frühestens nach ein bis zwei Jahren und nur, wenn die Fabrik wirklich genutzt wird. Die Hardware kauft der Kunde am besten selbst, eingerichtet wird sie für ihn. Privatkunden brauchen viel Betreuung, deshalb gehört die Fernwartung dazu.

~3 J.mit Faktor 1, mittelvorsichtig nie: ein Mensch nebenbei liefert kaum schneller nach, als der Katalog altert
8–9 Mon.Faktor 10–20, mittelgerechnet ab dem Tag, an dem alles steht
~2–3 J.Faktor 10–20, vorsichtigwenn die Märkte weniger abnehmen
> 20bringt kein Tempo mehrKosten, Anlauf und Sättigung fressen den Vorsprung

Wo die Hebel liegen

  • Faktor 10 bis 20 ist das Ziel, nicht 100. Darüber steigen Kosten und Aufwand schneller als der Ertrag.
  • Die Linien füttern sich gegenseitig: Aus einer Geschichte werden Buch, Hörbuch, Hörspiel-Folgen und Häppchen. Die Aufbau-Kanäle zeigen, wie Shop, Apps und Cluster entstehen, und verkaufen sie mit. Workshops und Vorlagen kommen aus derselben Arbeit.
  • Wiederkehrend schlägt einmalig: Lizenzen, Hosting, App-Abos und Mitgliedschaften tragen auch im Monat, in dem nichts Neues kommt.
  • Qualität vor Menge: Wer den Ertrag je Produkt hält, verschiebt alle Zeilen nach links.

Ehrlich gerechnet

  • Alles hängt an Faktor 1. Diese Zahlen sind geschätzt, nicht gemessen. Bevor das erste Produkt verkauft ist, ist jede Hochrechnung eine Wette. Halbiert sich der Ertrag je Produkt, dauert es grob doppelt so lang.
  • Werbegeld je Aufruf ist klein: Kurzvideos bringen in Deutschland um 0,16 $ je 1.000 Aufrufe. Das Geld kommt eher aus Partnerlinks, Shop-Verkäufen, Workshops und eigenen Produkten. TikTok zahlt nur für Videos über einer Minute – die 90-Sekunden-Häppchen passen dazu. YouTube zahlt seit Juli 2025 nichts für massenhaft produzierte, sich wiederholende Inhalte, Amazon begrenzt neue Titel.
  • Influencer-Content: Nicht jede Plattform erlaubt reine KI-Figuren, manche verlangen eine echte, geprüfte Person. KI-Inhalte müssen als solche gekennzeichnet sein und dürfen keiner echten Person ähneln. Die meisten neuen Konten verdienen wenig, wenige viel.
  • Der Shop muss erst fertig und freigegeben sein, Apps brauchen Store-Konten, für das iPhone einen Mac oder einen Build-Dienst. Kunden wollen Support – das ist Arbeit, kein Selbstläufer. Friday und der Cluster als Produkt brauchen vorher mehrere Benutzer, Ausfallsicherheit, Verträge zur Auftragsverarbeitung und die Klärung mit dem Arbeitgeber.
  • 10.000 € sind vor Steuer. Einkommensteuer, Krankenkasse und Rente nehmen grob ein Drittel bis die Hälfte. Ab Faktor 10 wird aus dem Nebenbei ein Unternehmen in Vollzeit. Den Job erst aufgeben, wenn der Überschuss über viele Monate trägt und Rücklagen da sind.

Rechenweg: Faktor 1 je Linie wie in der Tabelle oben (E-Books aus Planspiel 7, Stufe 2; Shop mit Richtpreisen für Lizenz, Plugins und Umzug, wie sie bei vergleichbaren Shopsystemen üblich sind). Was in einem Monat entsteht, bringt im ersten Monat 30 %, im zweiten 70 %, danach den vollen Ertrag und verliert dann 2 % pro Monat. Hochfahren auf den vollen Faktor in 3, 6, 12 und 18 Monaten. Nicht eingerechnet: Trading und das Digitale Büro für Handwerksbetriebe. Keine Finanz-, Steuer- oder Rechtsberatung.

9 · Ehrlich bleiben

Was dazugehört, und wie aus Schätzungen Zahlen werden

Pflicht im echten Betrieb

  • Mehrere Benutzer mit Rollen
  • Ausfallsicherheit: eine Box im Betrieb oder ein Rechenzentrum statt eines Heim-Clusters
  • Verträge zur Auftragsverarbeitung, DSGVO und KI-Verordnung
  • Alles, was etwas verändert, erst nach Freigabe durch einen Menschen

Nachmessen statt glauben

  • Strom: eine Woche mit Messsteckdosen
  • Modelle: Auswertung des eigenen Modell-Gateways je Agent
  • Büro: zwei Wochen Zeiterfassung (wer macht wie lange was), einmal vor und einmal nach der Einführung

Planspiel, Stand Oktober 2026. Preise sind gerundete Richtwerte aus dem Handel und können schnell schwanken, besonders bei Grafikkarten und Arbeitsspeicher.

10 · Nachgemessen

Vorher/Nachher: der Umbau der Agenten

Im Oktober 2026 wurden alle Agenten des Clusters auf eine neue Agenten-Hülle umgestellt: Hermes Agent, ein Open-Source-Projekt. Vorher dachte jeder Agent mit einem selbst geschriebenen Steuerprogramm. Hat sich das gelohnt? Wir haben nachgemessen, statt es zu behaupten.

Messungvorher (eigenes Programm)nachher (neue Hülle)
Richtige Antworten (27 Prüffragen)27 von 2727 von 27
Dauer je Frage (Median)10,3 s9,0 s (−13 %)
Rechenaufwand je Frage, gleiches Sprachmodell~22.000 Token~21.000 Token (−5 %)
Grundlast je Frage (kleinster Wert)~11.500 Token~16.000 Token (+40 %)
Langsamster Lauf87 s173 s

Was wirklich besser wurde

  • Die Agenten arbeiten wirklich. Bis Anfang Oktober stand das alte Agentensystem still, ohne dass es jemand merkte. Heute laufen 15 Agenten mit Werkzeugen, Gedächtnis über Sitzungen hinweg, Fachwissen-Paketen und Unteragenten.
  • Mehr Schutz: Gefährliche Befehle und Fremdinhalte werden abgefangen, Freigabe-Fragen landen beim Menschen, eine Grenze für Werkzeugaufrufe je Lauf bremst Endlosschleifen.
  • Schlanker gemacht: Die Grundlast der neuen Hülle sank durch Feinarbeit um 28 %, und rund die Hälfte davon kommt inzwischen aus dem Zwischenspeicher des Sprachmodells, wird also nicht neu berechnet.
  • Gleich gut bei einfachen Fragen: Richtigkeit gleich, im Mittel etwas schneller, beim gleichen Modell etwa gleich teuer.

Ehrlich gerechnet

  • Eine einzige Messung mit 27 einfachen, nachprüfbaren Fragen, jede nur einmal gestellt. Die Dauer schwankt, darum zählt der Median mehr als ein Einzelwert.
  • Die neue Hülle hat eine höhere Grundlast und den größeren Ausreißer bei Fragen mit vielen Werkzeugschritten.
  • Sauber vergleichbar sind nur die beiden Assistenten, die vorher und nachher dasselbe Sprachmodell nutzten. Der Haupt-Agent denkt in der neuen Hülle mit einem anderen Modell, dessen Verbrauch ist nicht mitgezählt.
  • Was die Hülle zusätzlich kann – Sitzungen, Fachwissen, Unteragenten – misst dieser Fragensatz nicht.

Messweise: Für jede Frage gab es die richtige Antwort vorab aus demselben Werkzeug, direkt und ohne Sprachmodell abgefragt. Bewertet wurde automatisch per Regel und danach von Hand nachgeprüft. Stand der Messung: 21. Oktober 2026. Das System wird laufend weiter optimiert, die Zahlen werden fortgeschrieben.

Wie die Technik dahinter aussieht

Rechner, Maschinen und Netz im Detail, und wer bei Friday was tun darf.

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