Technik im Detail

Der Cluster von innen

Vier Rechner, ein Firewall-Paar, über dreißig virtuelle Maschinen und Behälter. Dazu Agenten, die planen, bauen und prüfen. Diese Seite zeigt, was auf welchem Rechner läuft, wie alles verbunden ist, wer was freigeben darf und wo das Wissen landet.

Proxmox auf eigener HardwareGetrennte NetzeFreigabe durch den MenschenWissen versioniert auf GitHub

Dies ist eine Dokumentation, kein Bauplan zum Nachmachen von außen: Adressen, Ports, Rechner-Nummern und interne Namen sind bewusst weggelassen. Externe Adressen heißen hier „X“.

Überblick

Vom Internet bis zur einzelnen Maschine

Von außen gibt es genau zwei Wege: die öffentliche Webseite, die auf einem gemieteten Server außerhalb des Hauses liegt, und einen privaten Tunnel, den nur eigene Geräte benutzen dürfen. Alles andere bleibt hinter dem Firewall-Paar.

Internet Besucher, Handy unterwegs Webserver „X“ (extern) nur öffentliche Webseite + Shop-Demo Privater Tunnel VPN, nur eigene Geräte Schutzdienst Router + Firewall-Paar (2× OPNsense, Ausfallschutz) getrennte Netze · Standard: alles verboten, nur Freigegebenes erlaubt · DNS-Filter Server-Netz: alle Maschinen · Verwaltungsnetz: nur Knoten node-1 · Netzkern Mini-PC, 8 Kerne, 32 GB Firewall 1 (Haupt) Firewall 2 (Reserve) DNS-Filter A + B Tor-Ausgang (eigenes WLAN) 2 ältere Helfer-Agenten Helfer gehören nicht zum Cluster, dienen als Notzugang. node-2 · Speicher 16 Kerne, 64 GB, 29-TB-Archiv Cloud-Speicher + Dokumente Sicherungs-Server (nachts) Passwort-Tresor + VPN Überwachung + Messwerte Sicherheitszentrale (SIEM) Abläufe (n8n) · Home Assistant Shop-Werkstatt + Staging Verteiler für interne Seiten 7 Fabrik-Behälterziehen auf node-3/node-4 um node-3 · Das Herz 14 Kerne, 64 GB, RTX 3090 Zentrale-VMArchitekt, Friday, Monday, Pforte Modell-VMeigenes KI-Modell, Sprache Gedächtnis-VMBeleg-Buch, Wissen, Vektoren Werkstatt-VMWerker + Fabrik-Laufzeit Sicherheits-VM (Schlüssel) Code-Verständnis Systemdoktor Arbeitsplatz-VM (Windows) Browser- + Android-Dienst node-4 · Ausbau gleiche Bauart wie node-3 FabrikenPlatz für die übrigen Fabriken zweite Sicherung (geplant) Wird gerade aufgebaut. Danach werden alle Knoten zu einem Proxmox-Verbund.
Die vier Knoten

Was auf welchem Rechner läuft

Jeder Knoten ist ein Rechner mit Proxmox. Darauf laufen virtuelle Maschinen (eigenes Betriebssystem) und leichtere Behälter (Container). Die Aufteilung folgt einer Regel: Netz, Speicher und Rechenarbeit liegen auf verschiedenen Rechnern.

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node-1 – der Netzkern

Ein sparsamer Mini-PC, der rund um die Uhr läuft und nur eine Aufgabe hat: das Netz.

  • Zwei Firewalls (OPNsense) als Paar. Fällt eine aus, übernimmt die andere die gemeinsame Adresse.
  • Zwei DNS-Filter, die Werbung und Schadseiten für alle Geräte im Haus sperren.
  • Tor-Ausgang mit eigenem WLAN für anonymes Surfen.
  • Zwei ältere Helfer-Agenten, die nicht zum Cluster gehören und als Notzugang bereitstehen.
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node-2 – Speicher und Dienste

16 Kerne, 64 GB Arbeitsspeicher und ein Archiv mit 29 TB, das den Ausfall von zwei Platten verkraftet.

  • Eigene Cloud für Dateien, Fotos und Office, dazu die Dokumentenablage mit Texterkennung.
  • Sicherungs-Server: Hier landen jede Nacht die Sicherungen der Maschinen. Ein Rückholtest hat bestanden.
  • Passwort-Tresor und der VPN-Zugang.
  • Überwachung (Erreichbarkeit, Messwerte) und eine Sicherheitszentrale, die Anmeldungen, Dateiänderungen und Schwachstellen auswertet.
  • Abläufe (Alarm aufs Handy), Home Assistant, die Werkstatt für den Shop und ein Verteiler für interne Seiten.
  • Die Behälter der Fabriken. Sie ziehen schrittweise auf die neue Laufzeit um.
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node-3 – das Herz

14 Kerne, 64 GB und eine RTX 3090 für das eigene KI-Modell. Hier denken und arbeiten die Agenten.

  • Zentrale-VM: Architekt, Friday, Monday, die Kommandozentrale und die Modell-Pforte (der einzige Weg zu KI-Modellen).
  • Modell-VM: Sie hat die Grafikkarte für sich und betreibt ein Sprachmodell mit 27 Milliarden Parametern, Spracherkennung und Suche nach Bedeutung.
  • Gedächtnis-VM: Beleg-Buch (Ledger), Wissensdatenbank und Vektorsuche.
  • Werkstatt-VM: Werker und Fabrik-Laufzeit in einem abgeschotteten Netz, das nur die Modell-Pforte erreicht.
  • Sicherheits-VM (Schlüsselverwaltung, zentrale Anmeldung), Code-Verständnis, Systemdoktor (Updates, Inventar), eine Windows-Arbeitsplatz-VM sowie Dienste für Browser und eine Android-App.
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node-4 – im Aufbau

Gleiche Bauart wie node-3. Er nimmt die übrigen Fabriken auf und später eine zweite Sicherung.

  • Sobald er steht, werden die Knoten zu einem Proxmox-Verbund zusammengeschlossen. Bis dahin werden sie einzeln verwaltet, bewusst, weil ein Verbund erst ab drei gleichwertigen Knoten stabil ist.
  • Der Umzug läuft Fabrik für Fabrik, RefactorCo zuerst.
Netz

Wie alles verbunden ist

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Getrennte Netze

Familie, smarte Geräte, Gäste, Tor, die Verwaltung der Rechner und die Server haben jeweils ein eigenes Netz. Zwischen ihnen ist alles verboten, was nicht ausdrücklich erlaubt ist.

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Türen mit Liste

Dienste im Server-Netz lassen nur bestimmte Absender herein. Die Fabriken arbeiten in einem eigenen Netz, aus dem nur der Weg zur Modell-Pforte hinausführt.

🔐

Zugang von außen

Nur über einen privaten, verschlüsselten Tunnel und nur mit eigenen Geräten. Keine offenen Türen ins Haus für Fremde.

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Öffentliche Seite getrennt

Webseite und Shop-Demo liegen auf einem gemieteten Server „X“ außerhalb, mit eigenem Schutzdienst davor. Er hat keinen Weg zurück ins Haus.

🧭

Eigene Namensauflösung

Interne Dienste haben sprechende Namen, die nur im Haus aufgelöst werden. Unbekannte Namen enden an einer leeren Seite.

🔒

Verschlüsselt auch innen

Auch interne Seiten laufen über HTTPS mit echtem Zertifikat. Erneuert wird es automatisch.

Freigaben

Wie ein Auftrag durch das System läuft

Kein Agent darf etwas mit Wirkung tun, nur weil er es für richtig hält. Jede Arbeit läuft durch dieselbe Kette, und an der entscheidenden Stelle steht der Mensch.

MenschIdee, Frage, Wunsch Architektplant, zerlegt in Aufträgemit Abnahmekriterien Freigabenur der Mensch, einmalig,läuft ab, im Beleg-Buch Abholerholt nur Freigegebenesaus der Warteschlange Werkerbaut in eigener,abgeschotteter Werkstatt Feste Prüfungnur erlaubte Dateien?Tests grün? Prüferandere Modellfamilie alsder Werker (Worker ≠ Judge) Externe Kontrolleunabhängige zweitePrüfung von außen RepositoryGitHub, versioniert Was an jeder Stelle gilt • Jeder Schritt wird im Beleg-Buch (Ledger) festgehalten: wer, was, wann, welches Modell, welche Kosten. • Niemand gibt seine eigene Arbeit frei. Eine Freigabe gilt genau einmal und verfällt nach Ablauf. • Fällt eine Prüfung durch, geht der Auftrag zurück. Wiederholen braucht wieder eine Freigabe. • Veröffentlicht wird erst nach allen Prüfungen. Einen Knopf, der das überspringt, gibt es nicht.
Die Agenten

Wer was macht und wie sie zusammenarbeiten

AgentAufgabeDarfDarf nicht
Architektplant, zerlegt Vorhaben in Aufträge, beantwortet Fragen zum Systemlesen, Aufträge vorschlagensich selbst freigeben, ohne Freigabe ausführen
Werkersetzt freigegebene Aufträge in einer abgeschotteten Werkstatt umnur die im Auftrag genannten Dateien ändernveröffentlichen, ins Netz außer zur Modell-Pforte
Prüferbewertet das Ergebnis gegen die AbnahmekriterienUrteil mit Begründungaus derselben Modellfamilie stammen wie der Werker
FridayBüroassistenz für die Arbeit im HandwerkFirmendaten lesen, Entwürfe schreibenPrivates sehen, selbst etwas verschicken
MondayOrdnung im Privatenprivate Ablage lesen und sortierenFirmendaten sehen, selbst etwas verschicken
Abholerbringt freigegebene Aufträge zu den Werkernnur Freigegebenes abholenAufträge erfinden oder ändern
Verdichter und Klärerfassen nachts Wissen zusammen und finden WidersprücheVorschläge machenWissen ohne Entscheidung des Menschen ändern
SystemdoktorUpdates, Inventar, Zustand der Maschinenmessen, berichteneingreifen ohne Freigabe
FabrikenFachabteilungen, etwa Software, Bücher, Marketingin ihrer eigenen Werkstatt arbeitenaus ihrem Netz ausbrechen
🚪

Eine Pforte zu den Modellen

Alle Agenten erreichen KI-Modelle nur über die Modell-Pforte. Jeder hat dort einen eigenen Schlüssel mit erlaubten Modellen und eigenem Budget. Eine Positivliste legt fest, welche Anbieter überhaupt erreichbar sind.

🪜

Drei Stufen

Vorarbeit an öffentlichen Inhalten übernehmen kostenlose Modelle. Die eigentliche Arbeit macht ein Modell im Abo oder das eigene auf der 3090. Kontrolliert wird mit einer anderen Modellfamilie.

🏷️

Datenklassen

Jede Information hat eine Klasse, von „nur eigene Grafikkarte“ über „nur Vertragsanbieter“ bis „öffentlich“. Die Klasse entscheidet, welches Modell sie sehen darf.

🔑

Schlüssel je Agent

Jeder Agent bekommt einen eigenen Ordner mit genau seinen Zugangsdaten. Ein Agent kann die Schlüssel eines anderen nicht lesen. Geprüft wurde das je Behälter und je Datei.

🚦

Wächter

Wächter achten auf Kontingent, Abos und Kontextlänge. Wird es eng, pausieren die weniger wichtigen Agenten zuerst.

🛡️

Aufpasser

Die Überwachung meldet Ausfälle aufs Handy. Die Sicherheitszentrale wertet Anmeldungen und Änderungen aus. Die Sicherung läuft jede Nacht und wird mit Rückholtests geprüft.

Wissen

Wie Wissen entsteht, geteilt und gespeichert wird

Agenten vergessen nach jedem Gespräch. Damit das System trotzdem lernt, wird alles Wichtige aufgeschrieben, nachts verdichtet und an einer Stelle versioniert.

Quellen • Berichte der Agenten• Betriebsbuch, Belege• Handbücher, Herstellerwissen• Notizen und Entscheidungen Wissens-Ablage Markdown-Dateien:lesbar für Mensch und Agent,auch am Handy bearbeitbar Nachts: Verdichter fasst zusammen (eigenesModell, nichts geht raus),findet Widersprüche Mensch entscheidet „Neu stimmt / Alt stimmt“in der Zentrale – erst dannwird Wissen berichtigt GitHub-Repository führende Quelle für Technik, Doku undAbläufe – jede Änderung versioniert;nachts gespiegelt ins eigene Archiv Gedächtnis-Datenbank Beleg-Buch, Lehren aus Fehlern,Vektorsuche: Agenten finden Wissennach Bedeutung, nicht nur nach Wort Doku-Pflicht Jede Sitzung endet mit Bericht in zweigetrennten Speichern. Jede Änderung amSystem steht im Betriebsbuch.
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GitHub als Gedächtnis

Programme, Einstellungen, Abläufe und Dokumentation liegen in einem zentralen Repository. Jede Änderung ist nachvollziehbar und lässt sich zurücknehmen. Geheimnisse gehören nie hinein, ein Prüfschritt vor jedem Einchecken sucht danach.

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Gespiegelt im Haus

Alle Repositories werden jede Nacht ins eigene Archiv gespiegelt. Fällt GitHub aus, ist nichts verloren.

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Lesbar für alle

Wissen liegt als einfache Textdatei (Markdown) vor. Menschen lesen es am Handy, Agenten durchsuchen es nach Bedeutung.

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