RefactorCo – die Software-Werkstatt
RefactorCo: alte Software wieder jung machen
RefactorCo ist die Werkstatt des Clusters für Programmcode. Sie nimmt gewachsene, teils in die Jahre gekommene Software und hebt sie Schritt für Schritt auf einen aktuellen Stand – ohne dass dabei etwas kaputtgeht. Der Kern ist nicht „die KI schreibt Code“, sondern: jede Änderung muss durch feste Prüfungen, bevor sie zählt.
Verstehen, finden, reparieren, aufräumen
Verstehen und finden
- Verstehen: Sie liest ein ganzes Programm ein und baut eine Landkarte – wer ruft was auf, was hängt woran, was wird nirgends mehr benutzt.
- Finden: Sie sucht die Stellen, die mit einer neuen Programmiersprachen-Version nicht mehr laufen, und sammelt sie auf einer Liste.
Reparieren und aufräumen
- Reparieren: Sie schlägt eine Lösung vor, baut sie in einer Kopie und prüft sie – übernommen wird nur, was besteht.
- Aufräumen: Sie weist nach, welcher Code wirklich keinen Aufrufer mehr hat – damit man gefahrlos wegräumen kann, statt zu raten.
Ein Auftrag läuft immer denselben Weg
Am Anfang steht eine menschliche Freigabe, am Ende ein eigener Zweig – dazwischen feste Tore.
Ein Auftrag wird in der Zentrale gestartet – ein Mensch drückt den Knopf.
Gearbeitet wird nie am Original, sondern an einer Wegwerf-Kopie.
Die Software läuft gleichzeitig in einer „alten“ und einer „neuen“ Welt, damit man jede Änderung direkt vergleichen kann.
Die Werkstatt kennt den Code als Graph und fragt gezielt nach, statt blind zu suchen.
Jede Änderung muss durch feste Tore – Syntax, verlorene Verbindungen, entfernte Funktionen, Sicherheit.
Geprüft wird von anderen Modellen als dem, das die Arbeit gemacht hat – niemand benotet sich selbst.
Nur was besteht, kommt auf einen eigenen Zweig – nie direkt in den Hauptstand.
Die Prüfung ist das Wichtigste
RefactorCo wurde selbst auf Herz und Nieren geprüft. Dafür haben wir ihr absichtlich Fehler untergeschoben – falsche Syntax, entfernte Funktionen, ins Leere zeigende Verweise. Jeder eingebaute Fehler wurde von den Toren gefangen, und nach dem Rückweg war alles wieder sauber. Dazu kommt eine Sicherheitsprüfung, die eine Anwendung wie ein Angreifer von außen durchleuchtet und Schwachstellen mit Beleg meldet.
Sie prüft auch die eigenen Werkzeuge
- Was der Cluster selbst baut – die Assistenten und die Apps – lässt sich mit denselben Mitteln durchleuchten.
- Stimmt alles zusammen, sind keine Türen offen geblieben, passt der Code zur Landkarte?
- So wird aus „es läuft bei mir“ ein nachweisbares „es ist geprüft“.
Was bewusst so bleibt
- Am Original wird nichts geändert, solange es nicht ausdrücklich freigegeben ist.
- Lesen ist der Normalfall; geschrieben wird nur über ausdrückliche Schritte.
- Aufräumen heißt zuerst verschieben, nie sofort löschen.
Was noch kommt
Die Werkstatt ist gebaut und geprüft, aber noch nicht im Dauerbetrieb am großen Ziel. Als Nächstes steht der erste vollständige Auftrag aus der Zentrale an – und mehr Arbeitsspeicher, damit alles gleichzeitig laufen kann.
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