Die Zentrale
Friday besteht aus zwei Teilen. Die App ist für unterwegs: Baustelle, Keller, Kundengespräch. Die Zentrale ist der Schreibtisch am Rechner. Hier laufen alle Fäden zusammen: Überblick, Freigaben, Postfächer, Termine, Stunden und die Arbeit der Agenten. App und Zentrale nutzen dieselben Daten. Was draußen erfasst wird, liegt am Abend am Rechner bereit.
Die App – für unterwegs
Schnell, einfach und auch ohne Netz. Sie bringt alles mit, was vor Ort gebraucht wird.
- Morgen-Briefing, Termine und Navi
- Projektakte offline
- Fotos, Formulare und Unterschrift
- Sprachmemo zur Besichtigung
Die Zentrale – am Rechner
Die volle Ansicht mit allen Werkzeugen. Hier wird nachbearbeitet, freigegeben und eingestellt.
- Besichtigungen zu Hause fertigstellen
- Freigaben erteilen oder ablehnen
- Postfächer, Zugänge und Formulare verwalten
- sehen, woran die Agenten gerade arbeiten
Alle Bilder auf dieser Seite zeigen die echte Oberfläche mit erfundenen Beispieldaten (Familie Muster, Musterstadt, Adressen @example.org). Echte Kunden, Adressen und Zugänge erscheinen hier nicht. Ein Klick auf ein Bild öffnet es groß.
Menüpunkt für Menüpunkt
Links das Menü, rechts die Arbeitsfläche. Das Menü ist in „Täglich“ und „Agenten und Technik“ gegliedert. Oben stehen immer Suche, „Aktualisieren“ und eine Uhr, die meldet, wenn eine neue Version der Zentrale bereitsteht.
Lage heute
Die Startseite. Sie beantwortet drei Fragen: Was braucht meine Entscheidung? Wie geht es dem System? Was läuft im Hintergrund?
- Für dich zu entscheiden: Findet Friday zwei Aussagen, die sich widersprechen (etwa zwei verschiedene Termine), legt sie beide vor. Die Knöpfe Neu stimmt, Alt stimmt und Beide stimmen fragen noch einmal nach und legen dann einen Auftrag an. Erst danach wird das Wissen berichtigt.
- Kacheln: Systemzustand, Selbstwache, verbleibendes KI-Kontingent, Sicherheitsmeldungen, offene Updates und laufende Abläufe.
- Abläufe und Pausen: Jeder Zeitplan lässt sich mit Pausieren und Fortsetzen anhalten. Erlaubt sind nur Abläufe von einer festen Liste.
- Betriebsbuch: Jede Änderung am System steht hier mit Grund, Sicherung und Rückweg.
Büro
Ein Blick ins Großraumbüro der Agenten. Die Seite zeigt nur an, Knöpfe gibt es hier keine.
- Schreibtische: je Agent eine Ampel (arbeitet, heute aktiv, schläft, pausiert), dazu der letzte Modellaufruf, die Zahl der Aufrufe und die Kosten der letzten 24 Stunden.
- Abläufe: wann jeder Zeitplan zuletzt lief und wann er wieder dran ist.
- Maschinen: welche Rechner gerade arbeiten, mit Auslastung.
Chat
Gespräch mit dem Architekten, mit Friday oder mit Monday, per Tastatur oder Stimme.
- Senden stellt eine Frage. Unter jeder Antwort steht, welches Modell geantwortet hat und welche Werkzeuge es benutzt hat.
- Diktieren schreibt Gesprochenes ins Eingabefeld. Abgeschickt wird erst mit einem Klick.
- Gespräch starten schaltet auf freihändig: zuhören, antworten, vorlesen. „Stopp“ beendet das Gespräch.
- Neues Gespräch beginnt einen frischen Verlauf.
- Der Chat selbst verändert nichts. Soll etwas getan werden, entsteht daraus ein Auftrag, der eine Freigabe braucht.
Arbeit beim Chef – Übersicht
Der Bereich für den Beruf, mit eigenen Reitern. Die Übersicht zeigt den Tag.
- Heute und morgen: Termine mit Adresse, Navi-Link und dem Material samt Unterlagen.
- Stundenzettel offen: Tage ohne Buchung. Auf Zuruf schreibt Friday einen Entwurf. Eingetragen wird weiter vom Menschen.
- Aufgabe anlegen (Text, Fälligkeit, Projektnummer) und Erledigt ✓.
- Aufgabe vorbereiten oben rechts formuliert einen Auftrag für einen Agenten. Ein Entwurf startet noch nichts.
Stunden
Hilft, die eigene Arbeitszeit lückenlos nachzutragen. Grundlage sind die Aufenthalte, die das eigene Handy erkennt.
- Je Tag die erkannten Zeiträume mit Dauer.
- Ins Feld daneben kommen Ort oder Projekt, dann Speichern. Karte zeigt den Ort.
- Der Haken im Stundenzettel eingetragen markiert, was erledigt ist. Der Filter nur offene zeigt den Rest.
- Darunter das Zeitkonto, nur zum Lesen. Ein Entwurf für die Buchhaltung geht nie von selbst hinaus.
Kalender
Der Monat auf einen Blick, nur zum Lesen.
- Jeder Tag hat eine Farbe: erreicht, Mehrarbeit, Fehlzeit, nichts gebucht, frei, geplant.
- ▲ markiert Tage, an denen Stunden und Termine nicht zusammenpassen.
- Ein Klick auf einen Tag zeigt drei Spalten nebeneinander: Stunden, Kalender und Ergebnis (Soll, Ist, Differenz).
Zugriffe
Die Liste der Webseiten, Apps und Schnittstellen, die Friday benutzen darf, etwa ein Hersteller-Portal.
- Name, Art, Adresse, Benutzer und Passwort eintragen, dann Speichern. Benutzer und Passwort gehen direkt in den Passwortspeicher und werden nie wieder angezeigt.
- Friday prüfen lassen: Friday meldet sich testweise an. Jeder Prüfschritt steht in der Liste, zum Beispiel „Seite erreichbar“ oder „Zwei-Faktor nötig“.
- Bearbeiten und Entfernen. Entfernen fragt nach.
Formulare
Die Vorlagen für Kunden an einem Ort.
- Herunterladen speichert das PDF.
- An Kunden senden öffnet auf dem Handy das Teilen-Menü (Mail, Messenger) mit dem PDF im Anhang. Empfänger und Weg wählt der Mensch, die Zentrale verschickt selbst nichts.
Aufnahmen
Was die App von einer Besichtigung übergeben hat: Kunde, Ort, Fotos, Tonaufnahmen und Bericht. Jeder Eintrag lässt sich aufklappen. Dazu kommen die Reiter Einladungen (Terminanfragen aus dem Postfach, ein Klick öffnet sie und hakt sie ab), Netzwerk (Befund eines Netzwerk-Checks beim Kunden), Ladeinfrastruktur (Herstellerunterlagen) und Friday (was sie kann und was geplant ist).
Postfächer
Die E-Mail-Adressen, die Friday (Firma) und Monday (privat) lesen dürfen, streng getrennt.
- Wer die Adresse eintippt, bekommt Server und Port vorgeschlagen, dazu eine Hilfe für das App-Passwort. Dann Speichern und testen.
- Je Postfach Testen, Ändern und Entfernen. Beim Entfernen werden die Zugangsdaten beiseitegelegt, nicht gelöscht.
- Abgerufen wird alle 15 Minuten, nur lesend: nichts wird gelöscht, beantwortet oder als gelesen markiert. Das Passwort wird nach dem Speichern nie wieder angezeigt.
Notizen
Die eigene To-do-Liste des Inhabers.
- Text, Bereich (Cluster, Firma, Privat, Shop) und wichtig angeben, dann Eintragen.
- Je Punkt Wichtig, Bearbeiten und Erledigt ✓. Erledigtes lässt sich mit Wieder offen zurückholen. Gelöscht wird nichts.
- Schreiben darf nur der angemeldete Mensch. Die Agenten können die Liste lesen, aber nicht verändern.
Ideensammlung
Fundstücke aus dem Netz sammeln und bewerten lassen: Links zu Videos, Programmen und Webseiten oder ein Bild.
- Eintragen, auf Wunsch gleich mit „prüfen lassen“. Doppelte Links erkennt die Zentrale.
- Filter nach Thema, Art und Status.
- Prüfen fordert eine Bewertung an. Das Urteil (Ja, Nein, Vielleicht oder „haben wir schon“) kommt mit Begründung.
- Ablegen archiviert eine Idee. Gelöscht wird auch hier nichts.
Werker
Die „Hände“ neben dem Architekten. Ein Werker setzt kleine, klar umrissene Aufträge um, zum Beispiel eine Änderung an einer Datei.
- Jeder Auftrag hat Abnahmekriterien. Ein Prüfer hakt sie nach der Arbeit einzeln ab (✓/✗) und begründet sein Urteil.
- Freigeben darf nur der Inhaber. Wer einen Auftrag anlegt, kann ihn nicht selbst freigeben.
- Wiederholen legt nach einem Fehlschlag eine Kopie an, die wieder auf Freigabe wartet. Verwerfen legt ab.
- Einen Knopf „Veröffentlichen“ gibt es nicht. Das Ergebnis wird vorher noch einmal unabhängig geprüft.
Arbeiter und Technik
Wie die kleinen Arbeiter im Hintergrund vorankommen: in Arbeit, steht still, wartet auf Abholung, wartet auf Freigabe. Steht einer länger als zwei Stunden still, wird die Zeile gelb. Weitere Seiten unter „Agenten und Technik“ zeigen das Inventar aller Maschinen, die Modelle und das gesammelte Wissen. Alle diese Seiten zeigen nur an. Freigegeben wird hier nichts.
Auch auf dem Handy
Die Zentrale passt sich an kleine Bildschirme an, das Menü klappt dann ein. Für die Arbeit draußen ist aber die Friday-App gedacht. Dazu gibt es einen eigenen Bereich Privat: Dort arbeitet Monday, streng getrennt von allem Firmenbezogenen.
Besichtigung: draußen aufnehmen, drinnen fertigstellen
Wie es hinten funktioniert
Die Zentrale ist nur die Oberfläche. Dahinter arbeiten mehrere getrennte Bausteine, alle auf eigener Hardware.
Aufträge statt Direktzugriff
Ein Knopf in der Zentrale ändert nichts direkt. Er legt einen Auftrag ab. Ein eigener Dienst prüft den Auftrag gegen eine Erlaubnisliste und führt ihn erst dann aus. Ergebnis und Zeitpunkt werden festgehalten.
Alles nachvollziehbar
Jeder Auftrag, jede Freigabe und jeder Modellaufruf landet in einem Beleg-Buch (Ledger): wer, was, wann, mit welchem Modell und zu welchen Kosten. Änderungen am System stehen zusätzlich im Betriebsbuch.
Getrennte Schlüssel
Jeder Agent hat eigene Zugangsdaten und sieht nur seine eigenen. Friday kommt nicht an Mondays private Ablage, Monday nicht an die Firmendaten.
Kontingent mit Rangfolge
Eine Wache prüft alle fünf Minuten das KI-Kontingent. Wird es knapp, pausiert zuerst Friday, damit Wichtigeres weiterläuft.
Nächtliche Sicherung
Die Maschinen mit Daten werden jede Nacht automatisch auf einen anderen Rechner im Haus gesichert.
Abgeschottete Oberfläche
Der Server der Zentrale antwortet nur hinter der Eingangstür. Jeder Klick, der etwas auslöst, trägt ein Sicherheitszeichen gegen untergeschobene Anfragen (CSRF). Fremde Seiten können die Zentrale weder einbetten noch fernsteuern.
Firmendaten: was wohin darf
Friday arbeitet mit Daten eines Betriebs: Kunden, Termine, Adressen, Stunden. Dafür gelten feste Regeln, die in der Technik verankert sind und nicht vom guten Willen abhängen.
| Daten | Wo sie liegen | Wer sie verarbeiten darf |
|---|---|---|
| Kundendaten, Termine, Besichtigungen, Fotos | eigener Server im Haus, eigene Firmenablage, getrennt vom Privaten | Friday; KI-Auswertung nur durch das eigene Modell auf eigener Grafikkarte oder einen bezahlten Vertragsanbieter |
| Stunden und Aufenthalte | eigener Server im Haus | der Inhaber; Friday nur für Entwürfe, die nie von selbst hinausgehen |
| Passwörter und Zugänge | Passwortspeicher bzw. geschützte Dateien, je Agent getrennt | nur der Dienst, der sie braucht; in der Oberfläche nie wieder sichtbar |
| E-Mails | bleiben im Postfach; gelesen wird eine Kopie | Friday (Firma) bzw. Monday (privat), nur lesend |
| Privates | eigene, getrennte Ablage | nur Monday; nie gemischt mit Firmendaten |
Keine kostenlosen Fremddienste
Kostenlose KI-Dienste bekommen nur Technik-Fragen und öffentliche Inhalte, nie Firmen- oder Kundendaten. Das ist im Regelwerk der Modell-Pforte festgelegt.
Friday verschickt nichts
Es gibt keinen Weg, über den Friday selbst eine Mail sendet. Antworten, Stundenzettel und Buchhaltungstexte entstehen als Entwurf. Abgeschickt wird vom Menschen.
Lesen ist der Normalfall
Postfächer, Kalender und Firmensoftware werden gelesen. Schreiben ist die Ausnahme: nur über eigene Werkzeuge und nur mit Bestätigung.
Nichts wird gelöscht
Notizen, Ideen und Zugänge werden abgelegt oder beiseitegelegt, nicht gelöscht. So bleibt jeder Schritt umkehrbar.
Nur mit offiziellem Zugang
An Firmensysteme kommt Friday nur mit einem Zugang, den der Betrieb ausdrücklich erteilt hat. Ohne Freigabe gibt es keinen Anmeldeversuch und kein Umgehen.
Ehrlich bei den Grenzen
Wo ein externer Vertragsanbieter rechnet, verlassen die nötigen Texte das Haus. Das steht hier offen, statt es zu beschönigen. Vertrauliches kann ganz auf das eigene Modell umgestellt werden.
Ehrlich anzeigen statt schön anzeigen
Gemessen, nicht behauptet
Jede Anzeige beruht auf einer Messung. Steht ein Ablauf still, steht dort „steht still“. Fehlt eine Messung, steht dort „nicht gemessen“, nie ein geschöntes Grün.
Der Mensch entscheidet
Die Agenten bereiten vor. Was nach außen wirkt, braucht eine Freigabe in der Zentrale oder in der App.
Eigene Hardware
Die Zentrale läuft im eigenen Rechenzentrum und ist von außen nur mit Anmeldung erreichbar. Firmen- und Privatdaten bleiben getrennt.